Der Markt für Paid-Content wächst
Kostenpflichtige Inhalte im Internet werden immer besser angenommen.
Diese Erkenntnis ermittelte jetzt der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und die Unternehmensberatung SAPIENT im Rahmen einer Umfrage unter 15 Content-Anbietern und 11.240 Internet-Nutzern. So erzielten in den ersten drei Quartalen dieses Jahres Bezahlinhalte ein Umsatzwachstum von immerhin 30%.
Auch die Umsätze können sich mit rund 14 Millionen Euro sehen lassen. Bis zum Jahr 2005 rechnen die Experten mit Gesamtumsätzen in Höhe von 127 Millionen Euro. Dabei sollen vor allem Breitband-Nutzer für Zuwächse sorgen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst stetig. Jeder zweite befragte Nutzer signalisierte den Interviewern seine grundsätzliche Bereitschaft, für Internet-Inhalte auch zu bezahlen.
Dabei bestimmten Wertigkeit und der Nutzwert die Akzeptanz des Angebotes. Laut der Studie schneiden die Banking-Dienste, Datenbanken und Archive, Wirtschafts- und Finanzinformationen sowie Software-Downloads am besten ab. Denn für diese Dienste zücken die User am ehesten ihre Geldbeutel. Und diese sind zufrieden: Fast drei von vier Befragten geben an, erneut solche Produkte kaufen zu wollen.
Uns wundert es nicht, aber: Maßgeblich für den Erfolg von Paid-Content ist die Marketing-Unterstützung. Vor allem auf der eigenen Website bewerben zwei Drittel der untersuchten Online-Angebote ihre kostenpflichtigen Services. Ergänzende PR-Maßnahmen und klassische Werbung in eigenen Offline-Medien gehören ebenfalls zum Marketing-Mix.
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