Keine Sünden bei der Online-Pressearbeit
Im Grunde ist es nicht schwierig, Pressearbeit auch online zum Erfolg zu führen. Sind doch im Wesentlichen die Klassiker wie Pressemitteilungen, Teilnahme-Registrierungen oder Redaktionsumfragen digitalisiert. Trotzdem schleichen sich immer wieder Fehler ein, die man leicht vermeiden kann, wenn man folgende PR-Sünden unterlässt:
- Senden Sie keine Riesenpakete im Anhang. Attachments nur auf Anfrage, Dateigrößen mit mehr als 1 MB generell nur auf Anfrage schicken.
- Keine Arroganz bei der Wahl der Dateiformen. Anhänge, die kaum ein Redakteur öffnen kann, sind tabu.
- Hände weg vom Ungeziefer. Wenn Sie nicht sicher sind, dass Ihre Daten und Unterlagen absolut virenfrei sind, erübrigt sich die Versendung.
- HTML ist in der Pressemitteilung tabu. Bunte und poppige E-Mails sind wie Bewerbungen auf Blümchenpapier. Viele Mail-Clients können HTML gar nicht richtig darstellen oder HTML-Mails landen gleich im SPAM-Filter.
- Verzichten Sie auf Lesebestätigungen. Diese haben höchstens bei Terminbestätigungen einen Sinn, ansonsten nerven sie nur.
- Selbsterklärenden Betreff wählen. Es interessiert keinen Redakteur, dass Sie heute die Pressemeldung Nummer 198 versenden.
- Antworten Sie sofort. Wenn der Redakteur sich meldet, zusätzliche Informationen anfordert oder Fragen hat, ist Tempo oberstes Gebot.
- Stimmen Sie sich ab. Und zwar mit den externen Dienstleistern. Was macht Ihre Agentur, was machen Sie? Wenn es hier zu Koordinationspannen kommt, machen Sie sich bei den Redakteuren keine Freunde.
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