Werben Sie für Ihr Unternehmen bei den Medien
Weißes Papier zu bedrucken reicht im Rahmen der Pressearbeit nicht, wenn man eine Presseinformation erfolgreich auf den Weg bringen will. Denn die Presseinformation soll die Journalisten nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ansprechen und somit präsentieren Sie sich auch bei den Medien werblich. Das Gesamt-Layout des Bogens sollte so eigenständig sein, dass für den Redakteur daraus auch ein Wiedererkennungseffekt gegeben ist. Über das Jahr verteilt, können es schließlich gut und gerne ein Dutzend und mehr Informationen sein, die Sie den Verlagen schicken.
Zu jeder Presseinformation gehört ein Anschreiben, in dem Sie ganz kurz den Journalisten über Inhalt und Zweck der Presseinformation aufklären. Dieses Anschreiben hat den Vorteil, dass es im Archiv des Redakteurs landet und sämtliche Daten wie Telefonnummern und Ansprechpartner beinhaltet. Denn das Manuskript wandert redigiert in die Erfassung und verschwindet nach dem Abdruck auf Nimmerwiedersehen. Durch den beigelegten Brief bleiben Sie der Redaktion „bekannt“.
Eine Pressemappe - Schutz und Präsentation
Immer willkommen sind Pressemappen, die den Journalisten neben aktuellen Meldungen, auch Hintergrundinfos über Ihr Unternehmen bieten. Wir empfehlen unseren Kunden stets ein Factsheet, ein Unternehmensportrait, die Vorstellung des Managements und eine detaillierte Produktübersicht bzw. eine Beschreibung der Dienstleistungen in die Pressemappe einzubinden. In dieser Mappe können auch Fotos ihren Platz finden. Bewährt haben sich auch die meist ohnehin vorhandenen Angebotsmappen eines Unternehmens. Im Sinne eines „Corporate Design“ ist es oftmals sogar besser, auf eine solche Mappe zurückzugreifen.
Begleitendes Werbematerial
Überlegen Sie bei jeder Aussendung, ob es sich nicht anbietet, den Unterlagen auch passend ausgewähltes Prospektmaterial Ihres Unternehmens beizulegen. Denn zum einen stehen in diesen Unterlagen ein paar ganz pfiffige werbliche Formulierungen, an denen die Journalisten Gefallen finden könnten. Zum anderen ist nicht zu unterschätzen, dass Journalisten nicht nur Bindeglieder zwischen Unternehmen und Ihren Kunden sind – sie sind selbst Verbraucher.
Redaktionelle Schwerpunktthemen
Wer seine Pressearbeit mit Anzeigenwerbung unterstützen möchte, kann seine Mediaplanung auch mit den Schwerpunktthemen der Medien abstimmen. Diese widmen sich in regelmäßigen Abständen bestimmten Sonderthemen, bei denen sich zahlreiche Unternehmen präsentieren können. In diesem geballten redaktionellen Umfeld tummeln sich nicht nur Ihre Wettbewerber, sondern auch ihre Kunden lesen diese Themen-Specials intensiv, weil sie meist einen kompakten Marktüberblick liefern.
Der Journalist als Kunde
Wenn Sie eine wirklich reizvolle Neuheit für Endverbraucher haben, so interessiert diese den Journalisten mit Sicherheit auch persönlich. Wenn Sie dann in Ihrem Anschreiben dem Journalisten die Chance einräumen, das erwähnte Stück mit einem speziellen Journalisten Rabatt zu beziehen, so haben Sie gleich mehrere Vorteile auf einmal:
- Ihr Verkauf wird sich freuen, weil Sie neben den klassischen Vertriebswegen Produkte verkaufen.
- Der Journalist freut sich über die Möglichkeit, günstig einkaufen zu können und hat die Möglichkeit, Ihre Aussagen in der Presseinformation auf ihre Glaubwürdigkeit hin abzutesten.
- Schließlich wird ein Journalist, der als Käufer zufrieden ist, es sich nicht nehmen lassen, seine Kauffreude dadurch zu artikulieren, dass er entsprechend positiv über Ihre Produkte berichtet.
In der Automobilindustrie haben reduzierte Preise inzwischen Tradition, denn die neuesten Flitzer kann jeder Journalist beispielsweise bei allen deutschen Automobilfirmen zum Journalisten-Rabatt bestellen. Es gibt in der Regel zwischen 15 und 25 Prozent Nachlass. Bei IT-Produkten bieten sich Teststellungen an, um den Journalisten von Ihren Innovationen zu überzeugen. Diese können Sie leihweise oder aber als Dauerleihgabe an die Redaktionen schicken, sollten aber im Vorfeld den Bedarf abklären.
Die Verteilung von großzügigen Werbegeschenken ist bei der Presse meist verpönt und sollte von Fall zu Fall diplomatisch abgewogen werden, denn nichts ist schlimmer, als ein Journalist, der sich durch ein üppiges Geschenk bestochen fühlt. Eine witzige Kleinigkeit hingegen, ein Give-away, ist eine nette Geste und wird keine problematischen Verwicklungen nach sich ziehen.
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